Privatdarlehen Zinsen Berechnen

Verzinsung privater Darlehen berechnen

Hier kann der Vorteil sein, dass eine Bank als Kreditgeber Risikoprämien berechnet oder die Finanzierung ablehnt. Wie hoch die "Marktzinsen" sind, die auch für Kredite zwischen Verwandten und Ehepartnern gelten sollen, zeigt Ihnen unser Kreditvergleich: Berechnen und vergleichen Sie die Zinssätze für Ratenkredite. Zins auf Darlehen an Kunden Mehrwertsteuerfreie Kreditgewährung? Wieviel das Finanzamt von Ihren Zinsen erhält, hängt jedoch davon ab, was Ihr Sohn mit dem Geld macht. Wenn er das Darlehen zur Erzielung von Einnahmen verwendet, müssen Sie die Zinsen Ihrer Steuererklärung mit Ihrem persönlichen Steuersatz versteuern und erhalten kein pauschales Spargeld.

Pauschalsteuer in Deutschland mit Taschenrechner

Die privaten Kapitaleinkünfte sind seit dem Stichtag 31. Dezember 2009 der Abgeltungsteuer unterstellt. Bei der endgültigen Verrechnungssteuer handelt es sich um eine Abzugssteuer. Pauschalsteuerinhalt: Mit dem Pauschalsteuerrechner können Sie die Summe aus Pauschalsteuer, solidarischem Zuschlag und Kirchentarif nach Abzug des Sparerzuschusses oder Pauschalbetrags berechnen: Der steuerliche Abzugsposten für Beteiligungserträge wirkt ab dem Stichtag 31. Dezember 2009 kompensierend, d.h. es gibt keine Verpflichtung mehr, diese Erlöse in der Einkommensteuererklärung auszuweisen.

Rechtlich wird diese Form der Steuereinziehung als Kapitalertragssteuer bezeichnet, wird aber wegen ihrer kompensatorischen Auswirkung allgemein als "Abgeltungssteuer" bezeichnet. Vom A wie Altersvorsorge bis hin zum B wie Zinserträge: Mehr als 60 Stichworte verraten Ihnen, was sich für die deutschen Anleger und privaten Investoren durch das neue Kapitalertragsteuerverfahren ändern wird.

Weitere Hinweise von Ihrem Berater zur Quellensteuer, zu Wertpapieren und Spekulationsgewinnen: Kompensatorisch wirkt ab dem Stichtag der erhobenen Abgabe, die so genannte Abgeltungsteuer. Zinsen, Ausschüttungen, Dividenden, Ausschüttungen von Fonds oder Wechselkurs- und Kursgewinne werden ab 2009 mit einem Pauschalsatz von 25 Prozentpunkten zuzüglich des Solidaritätszuschlags und ggf. der Kirchentarife unterlegt.

Der endgültige Quellensteuerabzug oder die Kapitalertragssteuer gilt jedoch nur, wenn die Sparpauschale von 801 EUR für Einzelpersonen bzw. 1.602 EUR für Ehegatten überschritten wird oder keine NV-Bescheinigung vorliegt. Übersicht über die neuen Regelungen für laufendes Einkommen und Kapitalgewinne für nach dem 31. Dezember 2008 erworbene Aktien: Erfolgt der Aktienerwerb nach dem 31. Dezember 2008, unterliegen die Gewinnen in Zukunft - ungeachtet der Haltefrist - der Abzugssteuer.

Für Anteile über 1 Prozentpunkt wird die Teilgewinnungsmethode angewandt, d.h. 40 Prozentpunkte sind steuerbefreit. Zudem können solche Schäden nur mit Erträgen aus anderen Privatverkäufen wie z.B. Immobilien, jedoch auf unbestimmte Zeit, aufgerechnet werden. Für Kapitalanlagen, die ausschliesslich der PKV zugute kommen, wird keine Endabzugsteuer berechnet, d.h. Riester-Fondssparkassen, Rürup-Renten und Betriebsrenten sind von der abzugsteuerfrei.

Von der Abgeltungsteuer bleibt auch die PKV unbeeinflusst, wenn die Versicherungsverträge vor dem 1. Januar 2005 geschlossen wurden und die Haltefrist 12 Jahre betr. ist. Zudem können solche Schäden nur mit Erträgen aus anderen Privatverkäufen wie z.B. Immobilien, jedoch auf unbestimmte Zeit, aufgerechnet werden. Alte Schäden aus dem Privatvertrieb, d.h. Schäden aus Verkäufen innerhalb des vorangegangenen Einjahreszeitraums, können vom Steuerpflichtigen mit Erträgen aus dem Verkauf von Beteiligungen - z.B. Erträgen aus dem Verkauf von Aktien oder Fondsanteilen - für eine Übergangsfrist bis 2013 gegengehalten werden.

Die Anrechnung auf Zinserträge oder Dividendenzahlungen ist jedoch nicht gestattet. Ein Beispiel: Im Börsenkrach 2001 entstand A ein Verlust von EUR 2.000 aus dem Verkauf privater Geschäfte, den er noch nicht kompensieren konnte. In 2010 erwirtschaftet sie Erträge aus dem Anlagevermögen in der Größenordnung von EUR 25.000.

Davon entfielen TEUR 11 auf Zinserträge und Ausschüttungen (Erträge nach § 20 Abs. 1 EStG). Der verbleibende Ertrag in Höhe von TEUR 9.000 stammt aus der Verfallzeit von Wertpapieren, aus Rücknahmegewinnen aus finanziellen Innovationen (z.B. Umtauschanleihen), aus Terminverkäufen und aus Kapitalgewinnen auf im Jahr 2009 erworbene Anteile (Erträge nach § 20 Abs. 2 EStG).

Ein Verlustausgleich kann nur in Höhe von EUR 11.000 erfolgen, da die alten Verluste nicht mit den Erträgen aus Zinserträgen und Gewinnausschüttungen ausgeglichen werden können. Mit der einheitlichen Versteuerung der unterschiedlichen Anlageformen zu einem Pauschalsatz von 25 Prozentpunkten wird es dem Steuerzahler in absehbarer Zeit leichter fallen, einzelne Investitionsentscheidungen zu treffen. Für Anteile, Investmentfonds und Rentenpapiere gilt ein grundlegender Schutz, d.h. Erträge aus dem Verkauf von vor dem 31. Dezember 2008 erworbenen Beteiligungen werden bei Einhaltung der einjährigen Aufbewahrungsfrist auch in der Folgezeit weiterhin steuerschutzfrei sein.

Ungeachtet der Halteperiode ist die Quellensteuer auf nach dem 1. Januar 2009 erworbene Wertschriften zu entrichten. Die vorstehenden Bestimmungen sind auch auf Fondsanteile anwendbar, die im Zuge von Fondssparmaßnahmen übernommen wurden. Bei einem Erwerb von Risikozertifikaten vor dem 15. März 2007 sind die Kapitalgewinne nach einjähriger Aufbewahrungsfrist unbefristet unbeschränkt steuerfrei. Bei einem Erwerb von Risikozertifikaten vor dem 15. März 2007 sind die Kapitalgewinne nicht mehr steuerpflichtig. Nach dem 15. März 2007 erworbene Risikozertifikate können bei Einhaltung der 1-jährigen Aufbewahrungsfrist noch bis zum 30. Juni 2009 umsatzsteuerfrei verkauft werden.

Für Kapitalanlagen, die ausschliesslich der PKV zugute kommen, wird keine Endabzugsteuer berechnet, d.h. Riester-Fondssparkassen, Rürup-Renten und Betriebsrenten sind von der abzugsteuerfrei. Von der Abgeltungsteuer bleibt auch die PKV unbeeinflusst, wenn die Versicherungsverträge vor dem 1. Januar 2005 geschlossen wurden und die Haltefrist 12 Jahre betr. ist.

In der Sparpauschale von 801 EUR für Einzelpersonen und 1.602 EUR für Ehegatten sind bereits einkommensbezogene Aufwendungen einschließlich Verwahrungsgebühren enthalten. Der Großteil der Steuerzahler hat niedrigere einkommensbezogene Ausgaben als 801 EUR. Bei festverzinslichen Anleihen, die nach dem 31. Dezember 2008 gekauft wurden, ist der endgültige Quellensteuersatz auf die laufenden Einnahmen und Kapitalgewinne anzuwenden.

Für festverzinsliche Anleihen, die vor dem 31. Dezember 2008 gekauft wurden (alte Anleihen), ist nur das laufende Einkommen mit dem endgültigen Quellensteuersatz zu besteuern. Veräußerungs- oder Rücknahmegewinne sind von der Abgeltungsteuer ausgenommen. Erst wenn eine alte Anleihe innerhalb eines Jahrs verkauft wird, sind die als privater Verkauf getätigten Veräußerungsgewinne noch zu besteuern und unterliegen dem allgemeinen Einkommensteuersatz.

Für Zero -Bonds, Gleitzins-Anleihen, inflationsgeschützte Bonds, Garantiezertifikate gelten folgende Regelungen: Laufende Leistungen werden künftig im Zuge der Abgeltungsteuer besteuert. Alle Verkäufe nach dem 31. Dezember 2008 unterliegen ebenfalls der vollständigen Versteuerung des Gewinnes mit dem endgültigen Quellensteuersatz. Bei gewerblichen geschlossenen Investmentfonds hat die Abgeltungsteuer keine Auswirkungen. Laufende Leistungen werden in Zukunft im Zuge der Abgeltungsteuer besteuert.

Alle Verkäufe nach dem 31. Dezember 2008 unterliegen ebenfalls der vollständigen Versteuerung des Gewinnes mit dem endgültigen Quellensteuersatz. Eine Übersicht über die neuen Regelungen für die laufenden Einnahmen und Kapitalgewinne aus nach dem 31. Dezember 2008 erworbenen eigenkapitalähnlichen Genussrechten: Die laufenden Einnahmen und Kapitalgewinne werden in der Regel mit dem endgültigen Quellensteuersatz berechnet. Ab einer Beteiligungsquote von 1 Prozentpunkten kommt die Teileinkünftemethode ungeachtet der Haltefrist zur Anwendung, d.h. 40 Prozentpunkte sind weiterhin zollfrei.

Darüber hinaus können Abgangsverluste in der Folgezeit ohne Rücksicht auf die Halteperiode geltend gemacht werden. Bei Verlusten aus nach dem 31. Dezember 2008 erworbenen Genussscheinen entfällt die Beschränkung der Anrechnung nur auf Gewinne aus korrespondierenden Rechten wie bei Anteilen. Auf die nach dem 31. Dezember 2008 getätigten aktuellen Einnahmen und Kapitalgewinne aus eigenkapitalähnlichen Genussscheinen entfällt folgendes: Die aktuellen Einnahmen sind abzugsfähig.

Ab einem Anteil von 1 Prozentpunkten wird der Veräußerungsgewinn ungeachtet der Halteperiode nach der Teilgewinn-Methode besteuert. Für Investitionen von weniger als 1 Prozentpunkt wird die Halbeinkünftemethode angewandt, wenn der Verkauf innerhalb der ein-jährigen Betrachtungszeit zustandekommt. Der Verlust kann auf unbestimmte Zeit mit Erträgen aus anderen Privatverkäufen wie z.B. Immobilien in verrechen.

Die laufenden Ergebnisse werden in Zukunft dem endgültigen Quellensteuersatz unterworfen. Kapitalgewinne aus nach dem 31. Dezember 2008 erworbenen anleiheähnlichen Genussscheinen werden zusätzlich mit dem endgültigen Quellensteuersatz unterlegt. Im Jahr 2009 werden Veräußerungsgewinne nur dann mit dem allgemeinen Einkommensteuersatz versteuert, wenn sie innerhalb eines Kalenderjahres verkauft werden. Die laufenden Einnahmen und Einnahmen werden mit dem endgültigen Quellensteuersatz berechnet, wenn Gewinnschuldverschreibungen nach dem 31. Dezember 2008 übernommen werden.

Aktuelle Ertrags- und Abgangsergebnisse aus vor dem 31. Dezember 2008 erworbenen Gewinnschuldverschreibungen werden nur dann dem allgemeinen Ertragsteuersatz unterworfen, wenn sie innerhalb eines Jahrs veräußert werden. In Zukunft werden aktuelle Zahlungseingänge im Zuge der Abgeltungsteuer besteuert. Alle Verkäufe nach dem 31. Dezember 2008 unterliegen ebenfalls der vollständigen Versteuerung des Gewinnes mit dem endgültigen Quellensteuersatz. Werden GmbH-Anteile nach dem 31. Dezember 2008 übernommen, unterliegt der Gewinn in Zukunft - ungeachtet der Haltefrist - der Quellensteuer.

Für GmbH-Beteiligungen, die 1 Prozentpunkt überschreiten, wird die Teilgewinnungsmethode angewandt, d.h. 40 Prozentpunkte sind steuerbefreit. Ab 2009 wird das bisherige Halbeinkünfte-System nicht mehr gelten, d.h. Veräußerungsgewinne und Ausschüttungen werden vollständig besteuert. Für die Versteuerung der aktuellen Einkünfte aus gemieteten Grundstücken gilt nach dem alten und neuen Recht der allgemeine Einkommensteuersatz.

Gemäss dem alten und neuen Recht wird der Veräusserungsgewinn von gemieteten Liegenschaften nur dann besteuert, wenn er weniger als 10 Jahre gehalten wird. Der Verlust aus dem Verkauf von Privatimmobilien kann nur mit dem Ertrag aus dem Verkauf von Privatimmobilien verrechnet werden. Selbst genutzte Liegenschaften sind nicht steuerpflichtig (Konsumgüterlösung). Selbst bei ständiger eigener Nutzung oder eigener Nutzung im Jahr der Veräusserung und in den beiden Vorjahren ist ein Veräusserungsgewinn der Immobilie nicht steuerpflichtig.

Durch die Abgeltungsteuer hat sich für die geschlossenen Fonds nichts geändert. Laufende Leistungen werden in Zukunft im Zuge der Abgeltungsteuer besteuert. Alle Verkäufe nach dem 31. Dezember 2008 unterliegen ebenfalls der vollständigen Versteuerung des Gewinnes mit dem endgültigen Quellensteuersatz. Im Falle der mittelbaren Investition über Investmentfonds muss der Steuerzahler weiterhin eine jährliche Steuer auf die laufenden Einkünfte zahlen - und zwar ungeachtet dessen, ob der Investmentfonds diese ausbezahlt oder nicht, d.h. reinvestiert.

Aus dem Verkauf seines Investitionsanteils kann der individuelle Steuerzahler Gewinn oder Verlust machen. Im Jahr 2009 ist das Veräußerungsergebnis oder die entsprechende Rendite für die Einkommenssteuer des privaten Anlegers nur dann von Bedeutung, wenn die Haltefrist ein Jahr nicht überschreitet. Für nach dem 31. Dezember 2008 erworbene Investmentanteile gilt, dass das Veräußerungs- oder Rücknahmeergebnis ohne Rücksicht auf die Halteperiode der endgültigen Quellensteuer unterworfen ist.

Wenn sie die von ihr erwirtschafteten Erträge anhäuft, d.h. nicht ausschüttet, werden diese nicht vom Investor versteuert, wie dies bisher der Fall war. Verteilt ein Investmentfonds Erträge aus dem Verkauf von vor dem 1. Januar 2009 erworbenen Wertschriften, so ist dieser Teil für den privaten Investor weiterhin unversteuert, wenn der Investor die Aktien vor dem 1. Januar 2009 gekauft hat.

Im Falle eines Kaufs ab 2009 unterliegen diese Veräußerungsgewinne der Quellensteuer des Anlegers aus dem Verkauf der Fondsanteile. Auch bei Privatanlegern ist die Gewinnausschüttung des Sondervermögens aus der Veräusserung von nach dem 31. Dezember 2008 erworbenen Wertschriften ungeachtet des Zeitpunktes des Erwerbs des Investmentanteils zu versteuern. Für alle Kapitalanlageerträge, insb. aus Barkautionen, Kapitalerträgen aus Schuldtiteln, Ausschüttungen, Erträgen aus Anlagefonds oder Terminverkäufen sowie Zertifikaterträgen, gelten prinzipiell die endgültigen Quellensteuerregelungen.

Die Abgeltungsteuer beinhaltet auch Erträge aus dem Verkauf von Privatvermögen, vor allem aus Wertschriften, Anteilen und Kapitalanlagen, nicht aber aus dem Immobilienbereich. Die Erträge aus ausländischen Kapitalanlagen werden wie die Erträge aus inländischen Kapitalanlagen der Abgeltungsteuer unterzogen. Auch für Lebensversicherungspolicen wird die endgültige Quellensteuer zum Teil erhoben. Dabei wird zwischen so genannten alten Verträgen, die bis zum 31. Dezember 2004 geschlossen wurden, und neuen Verträgen, die nach dem 31. Dezember 2004 geschlossen wurden, differenziert.

Wird die Zahlung erst nach Erreichen des Alters von sechzig Jahren und nach zwölf Jahren seit Vertragsabschluss geleistet, ist nur die halbe Differenz zu erfassen. Bei diesen Verfahren wird zusammen mit den Erträgen aus anderen Einkommensarten eine Beurteilung mit dem allgemeinen Ertragsteuersatz vorgenommen. Verlässliche Prognosen über die Marktreaktion nach EinfÃ??hrung der Abgeltungsteuer sind schwierig zu errechnen.

Für Privatanleger bedeutet die Berücksichtigung aller Beteiligungserträge in der Abgeltungsteuer, gleich welcher Art von Anlage, eine Aufwertung. Jeder, der bisher die relevanten Gesuche eingereicht oder die Anforderungen dafür zum ersten Mal erfüllte, kann dies auch in Zukunft tun und so die endgültige Quellensteuer auf Beteiligungserträge ersparen. Wird das Darlehensverhältnis nach dem 31. Dezember 2008 begründet, werden die laufenden Einkünfte und Kapitalgewinne ungeachtet der Haltefrist mit dem endgültigen Quellensteuersatz besteuert.

Bei einem Darlehensverhältnis vor dem 31. Dezember 2008 gilt: Über dem Nominalwert liegende Leistungen des Kreditnehmers sind als sonstige Leistungen mit dem allgemeinen Ertragsteuersatz zu versteuern. Es ist nicht möglich, dass alle Kapitalerträge die endgültige Quellensteuer unmittelbar von der Hausbank, bei der die Anlagen verwahrt werden, abgezogen und an das Steueramt gezahlt bekommen.

Nicht unter den Abzugsposten fallen Zinsen aus Privatdarlehen, Gewinne aus der Veräusserung von Anteilen an einer Gesellschaft oder Erträge aus reinvestierenden ausländ..... Die Zinsen aus einem Privatdarlehen sind dem Abgeltungssatz unterworfen und müssen vom Steuerzahler in seiner Einkommenssteuererklärung deklariert werden, da ein Quellensteuerabzug nicht möglich ist.

Daraus ergibt sich für die meisten Steuerzahler eine erhebliche Entlastung: Die gleichmäßige Versteuerung der unterschiedlichen Formen der Kapitalanlage ermöglicht ein Höchstmaß an Steuertreue und ermöglicht einzelne Investitionsentscheidungen. Der Gewinn aus dem Verkauf von nach dem 31. Dezember 2008 erworbenen REIT-Aktien (Real Estate Investment Trust) und laufenden Erträgen unterliegt ab dem 1. Januar 2009 der Abgeltungsteuer.

Der Gewinn aus dem Verkauf von vor dem 31. Dezember 2008 erworbenen REIT-Aktien unterliegt in vollem Umfang der Steuerpflicht zum allgemeinen Steuersatz innerhalb der vorangegangenen Einjahresperiode oder bei einer Beteiligungsquote von mehr als 1 Prozentpunkten, ungeachtet der Halteperiode. Für Kapitalanlagen, die ausschliesslich der PKV zugute kommen, wird keine Endabzugsteuer berechnet, d.h. Riester-Fondssparkassen, Rürup-Renten und Betriebsrenten sind von der abzugsteuerfrei.

Von der Abgeltungsteuer bleibt auch die Privatrente und die Kapitallebensversicherung unbeeinflusst, sofern die vor dem 1.1. abgeschlossenen Vereinbarungen keine abgeltende Quellensteuer auf ausschliesslich der PKV dienende Kapitalanlagen erheben, d.h. Riester-Fondsparpläne, Rürup-Renten und Betriebsrenten sind von der abgeltenden Quellensteuer freigestellt. Von der Abgeltungsteuer bleibt auch die PKV unbeeinflusst, wenn die Versicherungsverträge vor dem 1. Januar 2005 geschlossen wurden und die Haltefrist 12 Jahre betr. ist.

Für Kapitalanlagen, die ausschliesslich der PKV zugute kommen, wird keine Endabzugsteuer berechnet, d.h. Riester-Fondssparkassen, Rürup-Renten und Betriebsrenten sind von der abzugsteuerfrei. Von der Abgeltungsteuer bleibt auch die PKV unbeeinflusst, wenn die Versicherungsverträge vor dem 1. Januar 2005 geschlossen wurden und die Haltefrist 12 Jahre betr. ist.

Die Sparpauschale liegt bei 801 EUR für Einzelpersonen und 1.602 EUR für Ehen. Der endgültige Quellensteuerabzug erfolgt nur, wenn die Sparpauschale aufgebraucht ist. Werden beispielsweise Investmentanteile nach dem 31. Dezember 2008 erworben, gelten für laufende Einnahmen und Kapitalgewinne der endgültige Quellensteuersatz. Werden einzelne Vermögenswerte, wie z.B. Investmentanteile, vor dem 31. Dezember 2008 erworben, so werden die laufenden Einkünfte bei der Anrechnung und bei Fondssparmodellen auch bei der Einbehaltung mit dem allgemeinen Ertragsteuersatz unterlegt.

Veräußerungsgewinne werden nur dann mit dem allgemeinen Einkommensteuersatz besteuert, wenn sie innerhalb eines Jahrs verkauft werden. Der pauschale Abgeltungssteuerabzug von 25 Prozentpunkten zuzüglich des Solidaritätszuschlags und ggf. der Kirchentarifierung wird vom allgemeinen Einkommensteuersatz des Steuerzahlers abhängig gemacht und von der Hausbank, bei der die Anlagen liegen, an das Steueramt abführt. Vor allem einkommensschwache Steuerzahler können beim Steueramt die Kapitalertragsbesteuerung mit dem allgemeinen Einkommensteuersatz in ihrer Einkommenssteuererklärung geltend machen (Steuerbescheideoption).

Wird der Vertrag nach dem 31.12. 2008 abgeschlossen, findet die Versteuerung ohne Rücksicht auf Termine mit dem endgültigen Quellensteuersatz statt. Für vor dem 31. Dezember 2008 abgeschlossene Verträge findet innerhalb eines Kalenderjahres eine Versteuerung zum persönlichen Hebesatz statt, wenn sich die Differenz ausgleicht. Mit einer einheitlichen Steuerbelastung der einzelnen Anlageformen mit einem Pauschalbetrag von 25 Prozentpunkten wird eine hohe Steuertransparenz erreicht und den Steuerzahlern die Entscheidungsfindung für ihre individuellen Investitionen erleichtert:

Bei Gründung der Firma nach dem 31. Dezember 2008 gelten für die laufenden Einnahmen sowie für Leistungen über dem Nominalwert - Gutschrift zur Abwicklung - durch den Unternehmer der endgültige Quellensteuersatz. Im Falle von Drittzahlungen findet die Versteuerung ohne Rücksicht auf die Haltefrist zum Abgeltungssatz statt. Wurde eine Firma vor dem 31.12.2008 neu gegrÃ?ndet, unterliegt nur das aktuelle Einkommen der Abgeltungsteuer.

Für Anteile, Investmentanteile und Rentenpapiere gilt ein grundlegender Schutz, d.h. Erträge aus dem Verkauf von vor dem 31. Dezember 2008 erworbenen Beteiligungen werden bei Einhaltung der einjährigen Aufbewahrungsfrist auch in der Folge weiterhin steuerschutzfrei sein. Nach dem 1. Januar 2009 erworbene Wertschriften unterliegen der Abgeltungssteuer - ungeachtet der Halteperiode.

Das vorgenannte Reglement gilt auch für Investmentfonds, die im Zuge von Fondssparmodellen angeschafft werden. Wenn die Wertpapiere vor dem 15. März 2007 gekauft wurden, sind die Kapitalgewinne nach einjähriger Aufbewahrungsfrist unbefristet unbeschränkt steuerfrei. In diesem Fall sind die Kapitalgewinne nicht steuerbar. Nach dem 15. März 2007 erworbene Risikozertifikate können bis zum 30. Juni 2009 noch unter der Voraussetzung, dass die 1-jährige Aufbewahrungsfrist abläuft, umsatzsteuerfrei veräußert werden.

Teilweise wird den Steuerzahlern geraten, die Übergangsbestimmungen zu nutzen, Vermögenswerte umzuwidmen und im Jahr 2008 gewisse Investitionen zu tätigen, um die Abgeltungsteuer zu vermeiden. Bei der Abgeltungsteuer kommt die so genannten Veranlagungsoption zur Anwendung: Wer glaubt, dass dies zu einer geringeren Steuerlast führen wird, kann die Aufnahme seiner Kapitalerträge in den allgemeinen Progressionssteuersatz anstreben.

Nicht ausschlaggebend ist die Ebene des allgemeinen Ertragsteuersatzes, sondern nur, wie hoch die Steuerlast bei der Berücksichtigung von Kapitalerträgen im Verhältnis zur Pauschalbesteuerung ist. Bei der überwiegenden Mehrheit der Steuerzahler wird sich die Wahrnehmung der Steuerbemessungsmöglichkeit voraussichtlich nicht auszahlen, da bei einem zu versteuernden Ergebnis von rund EUR 16.000 ein (marginaler) Steuersatz von 25 Prozent errechnet wird.

Einfaches Beispiel ohne Solidarität und Kirchensteuer: Ein Steuerpflichtiger verdient (nach Abzugspauschale) 5000 EUR an Kapitalerträgen und 15600 EUR an Erträgen aus anderen Einkommensarten. Wäre eine Steuerveranlagung mit einem zu versteuernden Ergebnis (IPT) von EUR 25 000 vorgenommen worden, wären bei Verwendung des aktuell gültigen allgemeinen Einkommensteuersatzes EUR 2850 Einkommenssteuern zu entrichten; bei Verwendung des Satzes auf EUR 25 000 wären bei der Steuerveranlagung EUR 14 542 Steuern und EUR 1250 Abgeltungssteuern, d.h. insgesamt EUR 12 792 zu entrichten.

Der endgültige Quellensteuerabzug ergibt 58 EUR abzüglich Einkommenssteuer. Einfaches Beispiel: Der Abgabepflichtige B verdient 1 Million EUR Kapitaleinkommen und bringt 750.000 EUR in eine gemeinnützige Einrichtung ein. Die endgültige Quellensteuer beträgt 250.000 EUR. Im allgemeinen Einkommensteuersatz enthalten, kann die Spende an die Foundation als Sonderaufwand in Abzug gebracht werden, so dass ein zu versteuerndes Ergebnis von 250.000 EUR entsteht, auf das 97.086 EUR Steuern nach dem allgemeinen Einkommensteuersatz zu zahlen sind, d.h. B kann durch die Veranlagungsmöglichkeit eine Erstattung der pauschalen Verrechnungssteuer von 152.914 EUR erwirken.

Für den Steuerzahler birgt die Abgeltungsteuer zahlreiche Vereinfachungen: Die gleichmäßige Handhabung der verschiedenen Formen der Kapitalanlage ermöglicht ein hohes Maß an Steuertransparenz. Für Akquisitionen nach dem 31. Dezember 2008 gelten die für den Gewinn geltenden Abgeltungssteuersätze. Aktuelle Einnahmen und Veräußerungsgewinne aus vor dem 31. Dezember 2008 erworbenen Wandelschuldverschreibungen werden nur dann dem allgemeinen Ertragsteuersatz unterworfen, wenn sie innerhalb eines Jahrs veräußert werden.

In der Sparpauschale von 801 EUR für Einzelpersonen und 1.602 EUR für Ehegatten sind einkommensbezogene Aufwendungen bereits enthalten. Der Großteil der Steuerzahler hat niedrigere einkommensbezogene Ausgaben als 800 EUR. Laufende Leistungen werden in Zukunft im Zuge der Abgeltungsteuer besteuert. Alle Verkäufe nach dem 31. Dezember 2008 unterliegen ebenfalls der vollständigen Versteuerung des Gewinnes mit dem endgültigen Quellensteuersatz.

Zinserträge, zum Beispiel aus Festgeldern, werden in Zukunft nach Abzugsbeträgen von EUR 801 für Einzelpersonen und EUR 1.602 für Ehegatten der Quellensteuer unterworfen.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum