Finanzierungszinsen Aktuell

Zinserträge aus der Finanzierung Aktuell

Informieren Sie sich jedoch vorher, ob Ihr IKEA die Promotion derzeit anbietet. Bei Zinswende - der Rentenmarkt als Krisebarometer Stimmt, dass Aktie und Anleihe nichts damit zu tun haben. Ersteres sind Unternehmensinvestitionen, die in der Lage sind, "Zinsen" in Gestalt von Ausschüttungen zu erzielen und deren Kursentwicklung mit hohen Gewinnmöglichkeiten, aber auch Schadensrisiken verbunden ist. Letzteres sind nichts anderes als Darlehen, die einem Unternehmer oder einem Land als Investor und im Gegenzug dafür verzinst wurden.

Dennoch sind Titel und Obligationen untrennbar miteinander verbunden: Je höhere Zinssätze ein Anleger am Rentenmarkt erwirtschaften kann ( "Rendite"), umso bedrohlicher wird die Situation für den Börsenplatz. Sogar kurzfristig orientierte Händler sind sich der Höhen und Tiefen am Anleihenmarkt (oder Anleihenmarkt) bewusst.

Nimmt man die Rendite dort rasch und/oder klar an, geht man an die Börse in Deckung, denn dann ist ja vor allem etwas im Gebüsch, das den Beständen nicht gut tun kann. Das heißt, dass Fesseln nicht langweilen. Gerade im Moment, zu Anfang der zweiten Jahreshälfte 2017, ist hier eine hohe Spannung erforderlich. Wenn Sie sich auskennen, überspringen Sie den ganzen Absatz: Wenn Sie sagen "Die Zinssätze steigen", beziehen Sie sich in der Regel nicht auf die von den Zentralbanken festgelegten Zinssätze.

Die eine bezieht sich auf die Rendite am Rentenmarkt, d.h. die Rendite, die freihandelbare und bereits im Umlauf befindliche Renten. Zum Beispiel eine zehnjährige Schuldverschreibung, die zur Vereinfachung zu einem Preis von 100 EUR ausgegeben wird und einen Zinscoupon von 1,5 % hat.

So erhalten Sie jedes Jahr 1,50 EUR Zins und nach zehn Jahren Ihre 100 EUR zurück. Aber auch an der Wertpapierbörse können Obligationen gehandelt werden. Kleines Beispiel auf der Grundlage der oben genannten 1,5-prozentigen Anleihe: Wenn der Preis der Schuldverschreibung um zehn Prozentpunkte auf 90 EUR sinkt, heißt das, dass Sie 90 statt 100 EUR zahlen, wenn Sie die Schuldverschreibung jetzt kaufen, aber trotzdem Ihre 1,50 EUR Jahresverzinsung erhalten.

Damit ist die Jahresrendite von 1,5 Prozentpunkten gestiegen, und zwar 1,50 Euro./. 90 und 90 auf 1,67 Prozentpunkte. Erhöht sich der Anleihepreis jedoch aufgrund der hohen Marktnachfrage auf 110 EUR, fällt die Verzinsung auf 1,50 EUR / 110 EUR = 1,36 vH. Kurz gesagt, wenn die Kurse von Schuldverschreibungen an den Aktienmärkten sinken, steigt die Verzinsung - was diese Schuldverschreibungen für Investoren interessanter macht.

Dies ist ein entscheidender Faktor, der in unmittelbarem Zusammenhang mit der Börse steht: Je höher die Rentenrenditen, umso schlimmer ist es für die Börse, denn es wird davon ausgegangen, dass dann mehr Investoren die Anleihe aufnehmen und weniger Mittel in die Aktie fließen werden. Wenn dagegen die Zinsen sinken, ist dies für den Kapitalmarkt ideal, denn dann werden Obligationen als Wettbewerber von Aktien unschön.

Die Zinsen für 10-jährige deutsche Staatsanleihen fielen jahrelang, während der DAX gleichzeitig anstieg. Wie im vorigen Abschnitt erläutert, führen gestiegene Anleihenrenditen dazu, dass die Preise vorhandener Schuldverschreibungen sinken. Entscheidet sich ein Anleger also, Obligationen in ansteigende Zinsen zu investieren und diese Rendite steigt danach weiter an, leidet er unter Kursverlusten.

Es ist Ihnen gleichgültig, ob Sie die erworbenen Schuldverschreibungen bis zum Ende ihrer Lebensdauer behalten und den Nennbetrag auszahlen lassen (in unserem Beispiel 100 Euro). Wenn man eine 100-EUR-Anleihe zu 90 EUR erwirbt, erhält man nicht nur eine bessere Verzinsung, sondern auch einen Kurszuschlag.

Würden Sie dann Renten kaufen, hätten Sie erhebliche Zinssätze und die Möglichkeit auf immense Kurssteigerungen. Weil, wenn die Zinssätze und damit die Erträge am Rentenmarkt sinken, die Preise der Schuldverschreibungen ansteigen - und zwar oft massiv. Bei fallenden Anleihekursen ist dies oft ein negatives Vorzeichen! Was aber, wenn die Rentenmarktrenditen signifikant ansteigen und die Zinssätze nicht?

In der Regel wird der Leitzinssatz als Orientierungshilfe für den Rentenmarkt verwendet. Infolgedessen steigt auch die Rendite am Rentenmarkt. Aber wenn die Rentenmarktzinsen signifikant ansteigen, obwohl die Zentralbank ihre Zinssätze überhaupt nicht geändert hat, wird diese Bremswirkung ohne jegliche Maßnahmen der Zentralbank einsetzen. Diese entwickelt sich daher zu einem wichtigen Steuerungselement einer Zentralbank, wenn sie dem Rentenmarkt nicht "gehorcht", indem sie die Zinssätze rasch an die erhöhten Rentenrenditen anpaßt.

Weil, wenn die Rendite ansteigt, d.h. Obligationen veräußert werden, die Preise sinken. Auf der einen Seite verlangsamen die oben genannten steigenden Zinsen das Wirtschaftswachstum. Dies liegt auch daran, dass die Währungen, auf die die Schuldverschreibungen lauten, in der Regel ebenfalls zulegen. Die folgende Grafik verdeutlicht, dass das Auf und Ab der Rendite von Bundesanleihen und die Entwicklung des Euros, hier gegenüber dem US-Dollar, ähnlich sind.

Erhöhte Refinanzierungs- oder Finanzierungskosten, eine erhöhte Anziehungskraft von Schuldverschreibungen bei der Auswahl von Aktien/Anleihen und ein Hindernis für den Export. Behalte immer den Blick auf die Bund-Future im Auge! Erfahrenere Händler sind am Rentenmarkt tätig als in den anderen Teilmärkten. Bei steigenden Zinsen und unter Anleihendruck, weil Anleihenhändler ihr Kapital vom Kapitalmarkt abziehen, gibt es in der Regel etwas im Dickicht, das an der Börse noch nicht wahrgenommen wurde.

Das ist im Moment der so. Der Bundfuture ist ein wichtiger Indikator, um einen unmittelbaren Einblick in die Situation am Rentenmarkt zu erhalten. Sie ist die Zukunft für zehnjährige Bundesanleihen und das Mittel, mit dem die Marktteilnehmer an den Rentenmärkten die Preise am ehesten und unkompliziertesten verändern können.

Hinweis: Der Bund-Future spiegelt nicht die Erträge, sondern die Preise wider. Dies bedeutet: Wenn der Bund-Future sinkt, erhöhen sich die Zinsen, erhöhen sich sie, fallen die Zinsen. Somit korrespondiert der starke Zusammenbruch des Bund-Futures seit Ende Juni mit dem Renditeanstieg in der obigen Grafik, der die Verzinsung zehnjähriger deutscher Staatsanleihen zeigt.

Die Tatsache, dass der Bund-Future derzeit unter diesem Einfluss steht und mit dem Durchbruch der Dezember-Aufwärtsentwicklung ein deutliches kurzes Signal gesetzt hat, ist eine Warnmeldung für den Börsenplatz, die auch vom DAX nicht ausbleiben wird. Die folgende Grafik verdeutlicht, wie nahe Bund-Future und DAX seit Ende May 2017 sind.

Schlussfolgerung: Obligationen sind alles andere als eintönig. Vor allem aber dienen die Höhen und Tiefen der Rentenkurse und -zinsen als Krisebarometer. Dies ist in der Regel ein sehr bedeutendes Alarmsignal für die Börse, wenn die Spieler am Rentenmarkt mit dem Ausstieg beginnen, weshalb versierte Händler immer ein wachsames Auge zuhaben.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum